Etsy Alternative: Pixie Cold wechselt in 6 Stunden zum eigenen Onlineshop

Von der Zeichnung im Kinderzimmer zur hauptberuflichen Künstlerin
Du bist seit 2012 hauptberuflich Künstlerin und hast dir das komplett selbst aufgebaut. Wie war das am Anfang? Wann hast du gemerkt, dass du davon leben kannst?
Am Anfang war es noch ziemlich holprig und ich habe natürlich nicht besonders viel verkauft. Aber innerhalb der ersten zwei, drei Jahre wurde die Nachfrage nach meiner Kunst immer größer. Ich habe gemerkt, dass es tatsächlich Menschen gibt, die meine Arbeiten so gerne mögen, dass sie sie kaufen möchten.
Irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich wusste: Davon kann ich leben. Das war ein unglaublich aufregendes und schönes Gefühl, mit etwas, das ich selbst erschaffe, meinen Lebensunterhalt verdienen zu können. In dieser Zeit habe ich dann auch angefangen, meinen ersten Shop über Etsy aufzubauen.
Deine Kunst trägt eine persönliche Geschichte: Folklore, Natur, Tierwelt. Was steckt dahinter — wo kommen diese Motive her?
Die Natur, die Tierwelt und auch Folklore, Märchen und Geschichten haben mich schon seit meiner Kindheit begleitet. Ich habe als kleines Mädchen ständig zwischen Natur- und Tierbüchern und Lexika gesessen und Tiere und Pflanzen abgezeichnet. Das war also eigentlich schon immer ein Teil von mir.
In meiner Jugend ist das ein bisschen in den Hintergrund gerückt, aber als junge Frau kam diese Verbindung zur Natur wieder sehr stark zurück. Irgendwann wurde daraus sogar der Wunsch, ganz nah an der Natur zu leben und zu arbeiten, und so entstand auch der Traum von einem alten Haus mit einem großen Garten.
Vieles von dem, was ich draußen sehe, erlebe und fühle, fließt heute ganz selbstverständlich in meine Kunst ein. Deshalb sind Natur, Tiere und diese märchenhafte, folkloristische Welt für mich weniger ein bestimmtes Thema, sondern eher etwas, das mich schon mein ganzes Leben begleitet.
12 Jahre Etsy: Und plötzlich war Schluss
Du warst 12 Jahre auf Etsy. Was hat die Plattform in dieser Zeit für dich bedeutet — und wie hat sich dein Shop dort entwickelt?
Etsy hat mir die Welt bedeutet. Die Plattform hat mir ermöglicht, komplett von meiner Kunst zu leben und mir damit ein Stück Freiheit aufzubauen.
Über die zwölf Jahre ist daraus ein sehr großer Shop mit einer großen Reichweite geworden. Es war unglaublich schön, irgendwann draußen Menschen zu sehen, die meine Kleidung getragen haben, oder zu merken, dass Menschen aus meinem Umfeld meinen Shop kannten und dort bestellt haben. Auch über 22.000 Fünf-Sterne-Bewertungen zu bekommen, war für mich eine unglaubliche Bestätigung.
Ich habe diesen Shop tatsächlich immer ein bisschen wie mein zweites Baby gesehen, das ich über zwölf Jahre aufgebaut und wachsen sehen habe. Ich war sehr stolz darauf, und natürlich bedeutete er mir auch deshalb so viel, weil er letztendlich mein Leben und das meiner Familie finanziert hat.
In deinem besten Weihnachtsgeschäft vor zwei Jahren hast du einen fünfstelligen Betrag in einem Monat umgesetzt. Was war das für ein Gefühl — und was hat das für dich und deine Familie bedeutet?
Das war absolut krass. Mit solchen Umsätzen hatte ich vorher überhaupt nichts zu tun und hätte niemals damit gerechnet, einmal einen fünfstelligen Monatsumsatz zu erreichen. Es war wirklich ein wahnsinnig heftiges und gleichzeitig wunderschönes Gefühl.
Dieser Monat war allerdings eine absolute Ausnahme. Danach gab es keinen vergleichbaren Umsatz mehr, meine durchschnittlichen Monatsumsätze liegen deutlich darunter.
Trotzdem hat mir dieser außergewöhnliche Monat ermöglicht, hier viele meiner Pläne weiter umzusetzen. Ich saniere gerade ein 150 Jahre altes Haus und verwirkliche darin meinen großen Traum, irgendwann Malkurse und Kunstretreats anzubieten. Insofern hat dieser Erfolg ganz konkret dabei geholfen, meine eigenen Träume weiter aufzubauen.
Die erste Shop - Schließung: Ferienmodus ohne Vorwarnung
In der gleichen Zeit, im Dezember 2024, kam die erste Shop-Schließung — ohne Vorwarnung, ohne Erklärung. Wie hast du davon erfahren, und was ist in diesem Moment in dir vorgegangen?
Die Schließung kam völlig plötzlich und unvermittelt. Es gab vorher keine Benachrichtigung und überhaupt keine Erklärung. Mein Shop wurde einfach in den Ferienmodus versetzt und ich konnte von einem Moment auf den anderen keine Einnahmen mehr generieren.
Das war besonders heftig, weil mein Kalender zu dieser Zeit auf Etsy viral gegangen war und ich täglich sehr viele Bestellungen hatte. Plötzlich war dieser Umsatz einfach auf null.
Es hat drei bis fünf Tage gedauert, bis mein Shop wieder online war. In dieser Zeit wusste ich überhaupt nicht, was passiert war oder ob und wann ich wieder verkaufen konnte. Und das Schlimmste war, dass ich niemanden bei Etsy persönlich erreichen konnte, der mir das hätte erklären können.
Ich habe mich in dieser Zeit unglaublich hilflos und verzweifelt gefühlt. Und ehrlich gesagt hat es sich bereits damals existenzbedrohend angefühlt.
Du hast deinen Shop damals nach drei Tagen zurückbekommen. Wie war das: Erleichterung auf der einen Seite — aber was hat sich danach verändert?
Natürlich war ich zunächst unglaublich erleichtert, meinen Shop zurückzubekommen. Aber danach hat sich sehr viel verändert. Mein Kalender wurde bei Etsy plötzlich nicht mehr prominent in der Suche angezeigt und das Bestellvolumen ist dadurch auf ungefähr ein Viertel dessen zurückgegangen, was vorher reinkam. Das Weihnachtsgeschäft war für mich damit eigentlich gelaufen.
Viel schwerer wog aber der Vertrauensverlust. In diesen drei Tagen hatte ich verzweifelt versucht, jemanden bei Etsy zu erreichen, der mir erklären konnte, was passiert war, aber ich konnte niemanden persönlich erreichen und wusste nicht einmal, ob ich meinen Shop überhaupt zurückbekommen würde.
Diese Erfahrung musste ich sehr lange verarbeiten. Seitdem war diese Angst immer da: Was ist, wenn es wieder passiert? Ich glaube, ein Stück von meinem Vertrauen in die Sicherheit meines eigenen Geschäfts ist damals kaputtgegangen.
Warum Svenja trotzdem bei Etsy blieb
Nach der ersten Schließung hattest du sogar schon Kontakt zu Azoo. Warum bist du damals nicht gewechselt — was hat dich abgehalten?
Ich war nach der ersten Schließung sehr verzweifelt und habe Azoo damals direkt kontaktiert, weil mir empfohlen wurde, dort einen eigenen Online-Shop aufzubauen. Gleichzeitig bekam ich meinen Etsy-Shop wieder zurück.
Man darf einfach nicht unterschätzen, was es bedeutet, einen über zwölf Jahre aufgebauten, gut laufenden Etsy-Shop aufzugeben und komplett neu zu starten.
Über Etsy kam ein großer Teil des Traffics direkt auf meinen Shop. Bei einem eigenen Online-Shop muss man sich diese Reichweite erst einmal selbst aufbauen.
Deshalb habe ich damals gezögert und mir gesagt: Das ist eine Entscheidung, die ich treffen muss, aber ich kann sie auch noch etwas in die Zukunft verschieben. Im Nachhinein war genau dieses Aufschieben leider keine besonders gute Entscheidung.
Du hast gesagt, die Angst und Unsicherheit haben dich die letzten zwei Jahre begleitet. Wie war das konkret im Alltag — hat das deine Arbeit beeinflusst?
Ja, definitiv. Besonders vor dem Weihnachtsgeschäft und größeren Sales hatte ich immer ein ungutes Gefühl, weil ich Angst hatte, dass mein Shop erneut geschlossen werden könnte.
Ich vermute, dass die erste Schließung damit zusammenhing, dass mein Kalender von anderen Händlern kopiert und unter anderem über Temu und Amazon verkauft wurde.
Möglicherweise hat Etsy dadurch fälschlicherweise angenommen, dass ich selbst kopierte Werke bzw. Produkte anderer Künstler verkaufe, und mich deshalb als Resellerin eingestuft. Das ist allerdings nur meine Vermutung, da ich von Etsy nie eine Erklärung bekommen habe.
Meine Kunst wurde schon damals immer wieder kopiert und weiterverkauft, und genau deshalb hatte ich ständig die Sorge, dass eine automatisierte Prüfung irgendwann nicht mehr erkennt, dass ich die Originalkünstlerin bin.
Diese Unsicherheit hat mich über Jahre begleitet und natürlich auch beeinflusst, wie sicher ich mich mit meinem eigenen Business gefühlt habe.
Die zweite Schließung: Zwei Tage vor dem großen Sale
Dann passierte es wirklich: Etsy hat deinen Shop endgültig geschlossen. Wie hast du es rausgefunden und was war dein erster Gedanke?
Das war ein absoluter Schock. Ich war kurz zuvor auf Instagram viral gegangen und hatte sehr offen darüber gesprochen, dass ich mit den finanziellen Belastungen rund um die Sanierung unseres 150 Jahre alten Hauses an meine Grenzen gekommen war. Ich hatte meine Community deshalb gefragt, ob sie mich mit einem Einkauf bei mir unterstützen möchte.
Daraufhin hatten sich bereits rund 600 bis 800 Menschen gemeldet, die bei dem angekündigten Sale mitmachen wollten. Zwei Tage vor diesem großen Sale wurde mein Etsy-Shop dann endgültig geschlossen.
Mein erster Gedanke war: Das kann nicht wirklich passieren. Ich hatte keine Erklärung, konnte niemanden bei Etsy erreichen und stand plötzlich ohne meinen Shop und damit ohne die Möglichkeit da, diesen angekündigten Sale überhaupt durchzuführen.
Das Schlimmste war diese völlige Ungewissheit. Ich konnte bei Etsy nur mit Chatbots beziehungsweise KI-Systemen kommunizieren und hatte keinen persönlichen Ansprechpartner, der mir erklären konnte, was passiert war oder was ich jetzt tun sollte.
Du hast über Instagram beschrieben, wie hilflos du dich gefühlt hast — du konntest deine Kundinnen nicht erreichen, keine Bestellhistorie, keine Produktdaten, keine Ansprechperson bei Etsy. Was bedeutet es, wenn 12 Jahre Business-Aufbau und vor allem das Einkommen, von dem deine Familie lebt, einfach weg sind?
Das war, als würde einem jemand den Boden unter den Füßen wegziehen. Ich hatte plötzlich keine Kontrolle mehr über das, was ich mir über zwölf Jahre aufgebaut hatte, und gleichzeitig war meine Einkommensgrundlage von einem Moment auf den anderen weg.
Ich hatte große Angst davor, wie es weitergehen soll. Ich hatte nachts Panikattacken und immer wieder Heulkrämpfe und war emotional einfach völlig überfordert. Besonders schlimm war, dass ich überhaupt nicht wusste, ob ich meinen Shop jemals zurückbekommen würde.
Eigentlich sollte der angekündigte Sale dabei helfen, die Projekte an unserem Haus weiterzuführen. Und plötzlich war genau diese finanzielle Grundlage weg. Das war eine der größten Herausforderungen, die ich in meinem Leben bisher erlebt habe, und es hat mich psychisch sehr stark getroffen.
Einen Tag nach der Schließung war dein großer Sale geplant, den du monatelang angekündigt hattest. Was ging dir dabei durch den Kopf?
Ich war völlig verzweifelt. Dass ich auf Instagram viral gegangen war und sich plötzlich hunderte Menschen gemeldet hatten, die mich mit einem Einkauf unterstützen wollten, war unglaublich berührend und hat mir eigentlich sehr viel Kraft gegeben. Und plötzlich wusste ich nicht einmal, wie dieser Sale überhaupt stattfinden sollte, weil ich keinen Shop mehr hatte.
Ich bin immer wieder in Panik geraten, weil ich wusste, dass hunderte Menschen auf diesen Sale warteten und ich ihnen nichts anbieten konnte. Ich habe deshalb offen auf Instagram kommuniziert, was passiert war, und auch ganz ehrlich gesagt: „Ich weiß gerade selbst nicht, wie es weitergehen soll."
Zu diesem Zeitpunkt dachte ich wirklich, dass ich diese Chance und die unglaubliche Unterstützung meiner Community nicht annehmen können würde. Das war für mich einfach katastrophal.
Der Neustart: In 6 Stunden zum eigenen Shop bei Azoo
Maja aus dem Social Media Team von Azoo hat dich angeschrieben und gleichzeitig haben sich Azoo-Shopbetreiberinnen bei uns gemeldet und gebeten, dir zu helfen. Wie hast du das wahrgenommen — mitten in dieser Ausnahmesituation?
Das war wie ein Lichtschein, der plötzlich durch das Dunkle kam und mir wieder Hoffnung gegeben hat. Ich war zu diesem Zeitpunkt völlig verzweifelt und hatte überhaupt keine Lösung.
Wie schnell und liebevoll sowohl meine Community als auch das gesamte Azoo-Team auf meine Situation reagiert haben, war unglaublich. Alle haben sich sofort Gedanken gemacht, wie wir diesen Sale trotzdem möglich machen können, und es wurde sehr schnell und flexibel nach einer Lösung gesucht.
So etwas habe ich auf dieser Ebene vorher noch nie erlebt. Und wenn ich heute daran zurückdenke, berührt mich immer noch sehr, wie viele Menschen sich in so kurzer Zeit dafür eingesetzt haben, mir zu helfen.
Innerhalb von 6 Stunden stand dein neuer Shop. Der Sale konnte wie geplant stattfinden — nicht bei Etsy, sondern bei Azoo. Wie war das für dich?
Das war wirklich wie im Film. Innerhalb weniger Stunden haben wir gemeinsam meinen neuen Shop aufgebaut, und der Geschäftsführer von Azoo hat mich dabei sogar persönlich unterstützt. Wir haben sehr konzentriert und Hand in Hand gearbeitet und sind tatsächlich kurz vor dem angekündigten Sale live gegangen.
Was mich dabei besonders aufgefangen hat, war nicht nur, dass technisch alles so schnell funktioniert hat, sondern auch die menschliche Unterstützung. Mir ging es zu diesem Zeitpunkt psychisch überhaupt nicht gut und ich hatte sehr viele Ängste. Immer wieder wurde mir von Azoo vermittelt: „Wir packen das zusammen. Wir schaffen das. Wir unterstützen dich."
Dass aus einer Situation, in der ich dachte, mein Sale kann überhaupt nicht stattfinden, innerhalb weniger Stunden ein funktionierender eigener Shop entstanden ist, war eine unglaublich intensive und für mich sehr besondere Erfahrung.
Wie hat deine Community reagiert — auf die Schließung, auf den Neustart, auf den Sale bei Azoo?
Extrem gut. Meine Community hat sich unglaublich mit mir gefreut, dass der Sale überhaupt stattfinden konnte und sie mich dadurch unterstützen konnten. Die Menschen, die sich vorher für den Etsy-Sale angekündigt hatten, sind tatsächlich mit in meinen neuen Shop gewechselt und haben dort bestellt.
Der Sale lief dann sogar unglaublich gut und hat mir eine große finanzielle Unterstützung für die Projekte ermöglicht, die hier noch anstehen. Das hat mir sehr geholfen, meinen Traum weiterzuverfolgen und die Sanierung unseres Hauses voranzubringen.
Auch das Feedback war durchweg positiv. Der gesamte Bestellablauf hat problemlos funktioniert und ich hatte keine einzige Beschwerde darüber, dass etwas im Shop oder bei der Bestellung nicht funktioniert hätte. Das hat mir zusätzlich gezeigt, dass ein eigener Shop für meine Community genauso gut funktionieren kann.
Heute: Ein eigener Onlineshop, den ihr niemand wegnehmen kann
Bis heute hast du keine Erklärung von Etsy bekommen — nur Chatbots, die nicht verstehen, was du möchtest, keine echten Antworten. Was macht das mit dir?
Bis heute habe ich keine Erklärung für die zweite Schließung meines Etsy-Shops bekommen. Es gab auch zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit, mit einem Menschen bei Etsy persönlich zu sprechen, der mir hätte erklären können, was passiert ist.
Das verunsichert mich bis heute sehr und hinterlässt einfach ein ungutes Gefühl. Wenn man über zwölf Jahre ein Unternehmen auf einer Plattform aufgebaut hat und dann nicht einmal erfahren kann, warum der eigene Shop geschlossen wurde, ist es sehr schwer, dieser Plattform weiterhin zu vertrauen.
Wie fühlt es sich heute an, einen eigenen Shop zu haben, den dir niemand einfach wegnehmen kann?
Das fühlt sich unbeschreiblich gut an und gibt mir ein großes Stück Vertrauen zurück. Ich habe meinen Azoo-Shop jetzt seit etwa drei Monaten und bisher hat alles völlig problemlos funktioniert. Auch der Aufbau ist für mich viel einfacher und verständlicher als bei Etsy.
Der größte Unterschied ist für mich aber, dass ich bei technischen Fragen immer einen persönlichen Ansprechpartner habe. Zu wissen, dass hinter dem Shop Menschen stehen, die ich tatsächlich erreichen kann, macht einen riesigen Unterschied.
Ich baue mir jetzt meine Reichweite über meinen eigenen Online-Shop auf und fühle mich dadurch viel unabhängiger von großen Plattformen. Auch dass Azoo ein deutsches Unternehmen ist und ich alles in meiner Muttersprache und auf Grundlage des deutschen Rechts handhaben kann, gibt mir zusätzliche Sicherheit.
Nach dem, was passiert ist, ist es einfach ein sehr schönes Gefühl, langsam wieder Vertrauen in das eigene Business aufbauen zu können.
Was möchtest du anderen Kreativunternehmerinnen sagen, die gerade noch auf Etsy sind und denken: „Mir passiert das nicht"?
Traurigerweise kann man sich bei Etsy einfach nicht sicher sein, dass es einen nicht trifft. Und wenn es passiert, hat man kaum Handlungsmöglichkeiten, weil es keine echte persönliche Kommunikation gibt. Genau das habe ich selbst erlebt.
Ich würde deshalb jedem Shopbetreiber auf Etsy empfehlen, sich parallel einen eigenen Online-Shop aufzubauen. Das bedeutet ja nicht, dass man Etsy sofort verlassen muss. Aber ein zweites Standbein zu haben und sich frühzeitig eigene Strukturen, Kundenzugänge und Daten aufzubauen, kann im Ernstfall einen riesigen Unterschied machen.
Ich habe meinen Etsy-Shop übrigens vor etwa zwei Wochen völlig überraschend zurückbekommen, bis heute weiß ich selbst nicht genau, warum. Trotzdem werde ich ihn kaum noch nutzen. Durch die lange Schließung ist dort viel Reichweite verloren gegangen und mein Fokus liegt jetzt ganz klar auf meinem eigenen Shop bei Azoo.
Für mich hat sich dadurch etwas Grundlegendes verändert: Ich möchte mein Business nicht mehr auf die Sicherheit einer einzigen Plattform aufbauen. Ich möchte meine eigene Reichweite, meinen eigenen Shop und damit auch meine eigene Zukunft aufbauen. Das gibt mir heute ein ganz anderes Gefühl von Unabhängigkeit und Sicherheit.
Was tun, wenn der eigene Shop bei Etsy geschlossen wird?
Svenjas Geschichte zeigt, warum sich viele Kreative heute nach einer Etsy Alternative umsehen: Sie wollen einen Shop, der ihnen ganz allein gehört. Ein bestehender Etsy-Shop lässt sich über den kostenlosen Artikel-Import bei Azoo in wenigen Schritten übernehmen, Produktbilder, Texte und Preise werden automatisch mit in den neuen Shop übertragen. Wie lange ein Umzug dauert, hängt von der Shopgröße ab, bei Svenja stand der komplette Shop dank persönlicher Begleitung durch das Azoo-Team innerhalb von 6 Stunden. Der größte Unterschied im Alltag: ein persönlicher Ansprechpartner statt Chatbot, und die volle Kontrolle über Kundendaten, Bestellhistorie und Produkte. Wer sich unabhängiger aufstellen will, muss dafür nicht sofort kündigen: Ein eigener Onlineshop lässt sich einfach parallel zum bestehenden Etsy-Shop aufbauen und dient so als zweites Standbein.
So ziehst du deinen Etsy-Shop zu Azoo um
Wenn Svenjas Geschichte dich zum Nachdenken bringt: Ein Wechsel geht schneller, als du vielleicht denkst.
- Kostenlosen Azoo-Account erstellen. Registrierung dauert wenige Minuten, keine Kreditkarte nötig für die Testphase.
- Etsy-Import starten. Im Azoo-Backend gibst du deinen Etsy-Shop an, Produkte, Bilder, Texte und Preise werden automatisch übernommen.
- Shop-Design anpassen. Logo, Farben und Struktur wählst du im Baukasten, ganz ohne Programmierkenntnisse.
- Rechtstexte einrichten. Impressum, AGB und Widerrufsbelehrung lassen sich direkt im System erstellen oder über die Schnittstelle zur IT-Recht-Kanzlei einbinden.
- Zahlarten und Versand festlegen. PayPal, Stripe und gängige Versanddienstleister sind direkt anbindbar.
- Shop veröffentlichen. Sobald alles passt, geht der Shop live. Bei dringendem Bedarf begleitet dich das Azoo-Team dabei auch persönlich, so wie bei Svenja.
Danke liebe Svenja
Liebe Svenja, danke, dass du uns so nah in diese emotionale Zeit mitnimmst. Diese Zeit war nicht einfach für dich und wir wissen das sehr zu schätzen. Du zeigst, dass man auch nach so einem Einschnitt wieder Boden unter den Füßen finden kann, und dass ein eigener Shop dabei ein echtes Zuhause sein kann, das niemand einfach wegnimmt.
Schau gerne im Pixie Cold Onlineshop vorbei. Dort findest du ihre liebevoll gestalteten Kalender, Kleidung und Prints rund um Folklore, Natur und Tierwelt, in ihrem ganz zauberhaften und unverwechselbaren Stil. Vielleicht ist das auch für dich der Moment, deinen eigenen Shop zu erstellen.
Und wenn dich die Entstehung ihres wunderschönen zu Hauses, ihres verwunschenen Gartens und all der Kunst begleiten möchtest, hüpf mal zu ihren Instagram Account.
Wenn du gerade selbst auf Etsy verkaufst und dich fragst, was im Ernstfall passiert
Schau dir an, wie andere den Wechsel geschafft haben. Hier findest du weitere inspirierende Interviews von Azoo Shopbetreibenden.
Genau das, was Svenja erlebt hat, das schnelle Onboarding und der persönliche Ansprechpartner, ist bei Azoo kein Zufall, sondern unsere Idee von Zusammenarbeit. Über den kostenlosen Artikel-Import holst du deine bestehenden Etsy-Produkte direkt in deinen neuen Shop, ganz ohne alles von Hand neu einzupflegen. Das spart super viel Zeit und richtig viele Nerven.
Es ist einfacher als gedacht. Lies gern hier, wie du einen eigenen Onlineshop eröffnen kannst und du unseren Support erreichst, wenn du Fragen hast. Dagmar von Kassenklingeln erklärt dir in ihrem Youtube Video, wie du von Etsy zu Azoo wechselst und mit deinem Azoo Shop bei Google gefunden wirst.
Und wie Lisa von LisaCreates ihren Wechsel weg von Etsy hin zum eigenen Shop mit Azoo erlebt hat, erfährst du hier.